Vorverkaufsquote in der Projektfinanzierung
Die Vorverkaufsquote ist der Anteil der Einheiten oder des Verkaufsvolumens, den ein Bauträger verkauft haben muss, bevor die Bank Mittel aus dem Baukredit auszahlt. Sie ist eine übliche Bedingung in der Bauträgerfinanzierung.
Wie wirkt die Vorverkaufsquote?
Banken wollen sicher sein, dass ein Projekt verkauft wird, bevor sie größere Beträge auszahlen. Ist die vereinbarte Quote – etwa ein bestimmter Prozentsatz der Wohnungen – nicht erreicht, stehen Kreditmittel noch nicht zur Verfügung. Für die Planung heißt das: Vertriebsfortschritt und Liquiditätsplanung hängen direkt zusammen.
Vorverkaufsquote in kanbau
Bei Darlehen hinterlegen Sie in kanbau unter anderem Vorverkaufsquote, Eigenkapitaleinsatz und Freistellungsquote. Die Liquiditätsplanung berücksichtigt diese Bedingungen; der Vertriebsverlauf steht im Projektcontrolling.
Weitere Begriffe aus dem Bauträger-Wissen
- Abnahme
- Abschlagsrechnung
- Auflassungsvormerkung
- Bautagebuch
- Bautenstand
- Bauträgervertrag
- Bauzeitenplan
- Bereitstellungszins
- Bürgschaft nach § 7 MaBV
- Deckungsbeitrag
- DIN 276
- E-Rechnung
- Ersatzvornahme
- Fälligkeitsmitteilung
- Freistellungserklärung
- GAEB
- Gewährleistung am Bau
- Gewährleistungsbürgschaft
- Leistungsverzeichnis
- Liquiditätsplanung
- MaBV
- Mängelrüge
- Nachtrag
- Schlussrechnung
- Sicherheitseinbehalt
- Sonderwunsch
- Vertragserfüllungsbürgschaft