
Digitalisierung für Bauträger: erst die Prozesse, dann die Software
Digitalisierung für Bauträger: Bestandsaufnahme, Prozesse sichtbar machen, Verantwortlichkeiten klären – erst dann Software wählen. Mit Leitfaden in fünf Schritten.
Kurz erklärt: Wer Bauträger Software vergleicht, sollte zuerst den Weg wählen und dann den Anbieter. Es gibt vier Wege – Excel und Ordner, mehrere Insellösungen, ein allgemeines ERP oder eine Branchenlösung für Bauträger. Den Ausschlag gibt, ob Grundstück, Verträge, MaBV-Raten, Rechnungen, Kosten und Liquidität auf einem gemeinsamen Datenstand arbeiten.
Dieser Ratgeber vergleicht die vier Wege, nennt die Kriterien für die Auswahl und die Kostenfaktoren und endet mit einer Checkliste für Ihre Gespräche mit Anbietern. Wir sind selbst Anbieter einer Bauträger-Software; den Vergleich führen wir deshalb nach Lösungswegen, nicht nach Herstellern.
| Kriterium | Excel und Ordner | Insellösungen | Allgemeines ERP | Branchenlösung für Bauträger |
|---|---|---|---|---|
| Gemeinsamer Datenstand | nein, viele Dateien | nur je Programm | ja | ja |
| MaBV-Ratenplan und Ratenabruf | von Hand | je nach Programm | meist Anpassung nötig | enthalten |
| Kosten nach DIN 276 mit Vergabe und Abrechnung | von Hand | getrennt von Rechnungen | meist Anpassung nötig | enthalten |
| Liquiditätsplanung aus Verträgen und Raten | eigene Tabelle | getrennt | teilweise | enthalten |
| Bautagebuch und Mängel am Vertrag | nein | eigenes Programm | selten | enthalten |
| Einführungsaufwand | gering | je Programm | hoch | mittel |
| Pflegeaufwand im Alltag | hoch | mittel bis hoch | mittel | gering |
Excel und Ordner sind schnell begonnen und für ein einzelnes kleines Projekt oft ausreichend. Mit jedem weiteren Projekt wächst der Abgleich zwischen Dateien, und niemand weiß sicher, welche Version gilt.
Insellösungen – etwa je ein Programm für Rechnungen, Vertrieb und Baustelle – lösen einzelne Aufgaben gut. Die Verbindung zwischen Vertrag, Rechnung und Kosten bleibt aber Handarbeit.
Ein allgemeines ERP bringt eine gemeinsame Datenbasis, kennt aber Bauträger-Themen wie MaBV, Sonderwünsche oder Kosten nach DIN 276 meist nicht ohne Anpassung. Einführung und Anpassung sind entsprechend aufwendig.
Eine Branchenlösung für Bauträger bildet diese Themen von Haus aus ab. Hier lohnt der genaue Blick, wie weit sie reicht: nur Vertrieb oder auch Einkauf, Rechnungen, Liquidität und Baustelle.
Aus unserer Erfahrung mit Bauträgern und Projektentwicklern entscheiden vier Kriterien über den Erfolg einer Software:
Dazu kommen die Anbindung an die Finanzbuchhaltung (zum Beispiel DATEV), der Betrieb in der Cloud oder auf eigenen Servern und Referenzen von Unternehmen Ihrer Größe.
Nehmen Sie diese Fragen in jedes Gespräch mit einem Anbieter mit:
Der Lizenzpreis ist nur ein Teil der Kosten. Vergleichen Sie Angebote anhand aller Posten:
Den größten Kostenblock verursacht oft nicht die Software, sondern die doppelte Pflege von Listen, die sie ersetzen soll.
kanbau rechnet je User-Lizenz und Monat ab, in den Paketen Standard und Advanced; Schnittstellen sind im Paket enthalten. Die Preisliste schicken wir Ihnen gern zu – Pakete und Preise anfragen.
Eine Software für Bauträger und Projektentwickler sollte die kaufmännischen und organisatorischen Abläufe von der Grundstücksakquise bis zur Gewährleistung in einem System abbilden. In kanbau gehören dazu:
Alle Bereiche im Überblick finden Sie auf der Seite Bauträger-Software kanbau; für Projektentwicklung mit Fokus auf Kalkulation, Controlling und Finanzierung auf der Seite Software für Projektentwickler. Praxisberichte stehen unter Referenzen.
Die beste Bauträger Software ist die, die Ihre Abläufe von der Grundstücksakquise bis zur Gewährleistung auf einem Datenstand abbildet und die Ihr Team tatsächlich nutzt. Vergleichen Sie Anbieter anhand derselben Kriterien und einer Demo mit Ihren eigenen Daten statt anhand von Funktionslisten.
Software für Bauträger →Die Kosten einer Bauträger Software bestehen aus Lizenzen, meist je Benutzer und Monat, aus Einführung und Datenübernahme, aus Schnittstellen und aus dem Betrieb in der Cloud oder auf eigenen Servern. Fragen Sie nach allen vier Posten, nicht nur nach dem Lizenzpreis.
Pakete und Preise anfragen →Für ein einzelnes kleines Projekt kann Excel reichen. Sobald mehrere Projekte, viele Nachunternehmer und MaBV-Raten zusammenkommen, fehlen gemeinsame Datenbasis, Rechteverwaltung und Nachvollziehbarkeit – dann kostet die Pflege der Listen mehr Zeit, als eine Software spart.
Achten Sie auf einen gemeinsamen Datenstand für Verträge, Rechnungen und Kosten, auf MaBV-Unterstützung, Liquiditätsplanung, die Anbindung an DATEV oder Ihre Finanzbuchhaltung, die Nutzung im Browser und auf der Baustelle sowie auf Referenzen von Unternehmen Ihrer Größe.
Eine Bauträgersoftware sollte Grundstücke, Projekte, Einkaufs- und Verkaufsverträge, Rechnungsprüfung, Kosten nach DIN 276, Liquidität, Bautagebuch und Mängel in einem System verbinden. In kanbau gehören dazu auch Banking, Posteingang und die Übergabe an Immobilienportale.
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