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Ein Bauleiter und eine Bauleiterin tragen Schutzhelme und arbeiten gemeinsam an einem Laptop auf einer Baustelle im Freien.Ein Bauleiter und eine Bauleiterin tragen Schutzhelme und arbeiten gemeinsam an einem Laptop auf einer Baustelle im Freien.

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Bauträger Software Vergleich: Kriterien, Checkliste und Kosten

Bauträger Software im Vergleich: Excel, Insellösungen, ERP und Branchenlösung gegenübergestellt – mit Kriterien, Checkliste und Kostenfaktoren.

Inhalt
  1. Bauträger Software im Vergleich: vier Wege
  2. Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl
  3. Checkliste für den Vergleich von Bauträger Software
  4. Was kostet eine Bauträger Software?
  5. So gehen Sie bei der Auswahl vor
  6. Was eine Software für Bauträger fachlich abdecken sollte

Kurz erklärt: Wer Bauträger Software vergleicht, sollte zuerst den Weg wählen und dann den Anbieter. Es gibt vier Wege – Excel und Ordner, mehrere Insellösungen, ein allgemeines ERP oder eine Branchenlösung für Bauträger. Den Ausschlag gibt, ob Grundstück, Verträge, MaBV-Raten, Rechnungen, Kosten und Liquidität auf einem gemeinsamen Datenstand arbeiten.

Dieser Ratgeber vergleicht die vier Wege, nennt die Kriterien für die Auswahl und die Kostenfaktoren und endet mit einer Checkliste für Ihre Gespräche mit Anbietern. Wir sind selbst Anbieter einer Bauträger-Software; den Vergleich führen wir deshalb nach Lösungswegen, nicht nach Herstellern.

Bauträger Software im Vergleich: vier Wege

Kriterium Excel und Ordner Insellösungen Allgemeines ERP Branchenlösung für Bauträger
Gemeinsamer Datenstand nein, viele Dateien nur je Programm ja ja
MaBV-Ratenplan und Ratenabruf von Hand je nach Programm meist Anpassung nötig enthalten
Kosten nach DIN 276 mit Vergabe und Abrechnung von Hand getrennt von Rechnungen meist Anpassung nötig enthalten
Liquiditätsplanung aus Verträgen und Raten eigene Tabelle getrennt teilweise enthalten
Bautagebuch und Mängel am Vertrag nein eigenes Programm selten enthalten
Einführungsaufwand gering je Programm hoch mittel
Pflegeaufwand im Alltag hoch mittel bis hoch mittel gering

Excel und Ordner sind schnell begonnen und für ein einzelnes kleines Projekt oft ausreichend. Mit jedem weiteren Projekt wächst der Abgleich zwischen Dateien, und niemand weiß sicher, welche Version gilt.

Insellösungen – etwa je ein Programm für Rechnungen, Vertrieb und Baustelle – lösen einzelne Aufgaben gut. Die Verbindung zwischen Vertrag, Rechnung und Kosten bleibt aber Handarbeit.

Ein allgemeines ERP bringt eine gemeinsame Datenbasis, kennt aber Bauträger-Themen wie MaBV, Sonderwünsche oder Kosten nach DIN 276 meist nicht ohne Anpassung. Einführung und Anpassung sind entsprechend aufwendig.

Eine Branchenlösung für Bauträger bildet diese Themen von Haus aus ab. Hier lohnt der genaue Blick, wie weit sie reicht: nur Vertrieb oder auch Einkauf, Rechnungen, Liquidität und Baustelle.

Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl

Aus unserer Erfahrung mit Bauträgern und Projektentwicklern entscheiden vier Kriterien über den Erfolg einer Software:

  • Ganzheitlichkeit: Die Abläufe auf Einkaufs- und Verkaufsseite laufen in einem System – von der Grundstücksakquise bis zur Gewährleistung. Externe Projektbeteiligte werden ohne zusätzliche Lösungen eingebunden.
  • Geschwindigkeit: Listen und Berechnungen müssen ohne Wartezeit kommen. Wer auf jede Auswertung wartet, weicht wieder auf Excel aus.
  • Mobilität: Die Software läuft im Browser auf allen Endgeräten – im Büro, auf der Baustelle und im Home-Office.
  • Benutzerfreundlichkeit: Die Zusammenhänge eines Bauträgers sind komplex genug. Die Software soll sie vereinfachen, nicht verdoppeln.

Dazu kommen die Anbindung an die Finanzbuchhaltung (zum Beispiel DATEV), der Betrieb in der Cloud oder auf eigenen Servern und Referenzen von Unternehmen Ihrer Größe.

Checkliste für den Vergleich von Bauträger Software

Nehmen Sie diese Fragen in jedes Gespräch mit einem Anbieter mit:

  • Arbeiten Grundstück, Projekt, Verträge, Rechnungen und Kosten auf einem gemeinsamen Datenstand?
  • Wird der Zahlungsplan nach MaBV im Verkaufsvertrag geführt – mit Prüfung der Voraussetzungen und Ratenabruf?
  • Werden Eingangsrechnungen gegen den Einkaufsvertrag geprüft, inklusive Einbehalten und Nachträgen?
  • Gibt es eine Kostenübersicht nach DIN 276 oder eigener Gliederung mit Budget, Vergabe und Abrechnung?
  • Rechnet die Liquiditätsplanung aus Verträgen, Raten und Darlehen – oder muss sie separat gepflegt werden?
  • Sind Bautagebuch und Mängel mit Nachunternehmer und Vertrag verbunden?
  • Wie werden Belege an DATEV oder Ihre Finanzbuchhaltung übergeben?
  • Läuft die Software im Browser, auch auf Tablet und Smartphone?
  • Cloud, dedizierte Cloud oder eigene Server – was ist möglich, wo liegen die Daten?
  • Wie werden Externe wie Banken, Käufer und Steuerberater eingebunden?
  • Wie läuft die Datenübernahme aus Ihren bisherigen Systemen?
  • Welche Referenzkunden ähnlicher Größe können Sie anrufen?

Was kostet eine Bauträger Software?

Der Lizenzpreis ist nur ein Teil der Kosten. Vergleichen Sie Angebote anhand aller Posten:

  • Lizenzen: meist je Benutzer und Monat, oft in Paketen mit unterschiedlichem Funktionsumfang.
  • Einführung und Datenübernahme: Einrichtung, Übernahme von Adressen, Projekten und Verträgen, Schulung.
  • Schnittstellen: Anbindung an Finanzbuchhaltung, Bank, Dokumentenmanagement oder Immobilienportale – inklusive oder gegen Aufpreis?
  • Betrieb: Cloud mit Updates und Datensicherung oder eigener Server mit eigenem Aufwand.

Den größten Kostenblock verursacht oft nicht die Software, sondern die doppelte Pflege von Listen, die sie ersetzen soll.

kanbau rechnet je User-Lizenz und Monat ab, in den Paketen Standard und Advanced; Schnittstellen sind im Paket enthalten. Die Preisliste schicken wir Ihnen gern zu – Pakete und Preise anfragen.

So gehen Sie bei der Auswahl vor

  1. Abläufe aufschreiben: Welche Schritte laufen heute in Excel, E-Mail und Ordnern? Wo entstehen Fehler oder Wartezeiten?
  2. Weg wählen: Insellösung, ERP oder Branchenlösung – anhand der Tabelle oben.
  3. Kurzliste bilden: zwei bis drei Anbieter, die Ihre wichtigsten Abläufe abdecken.
  4. Demo mit eigenen Daten: ein echtes Projekt, ein echter Vertrag, eine echte Rechnung statt Musterdaten.
  5. Referenzen anrufen: Unternehmen ähnlicher Größe nach Einführung, Support und Alltag fragen.
  6. Datenübernahme planen: welche Daten übernommen werden und wer sie prüft.

Was eine Software für Bauträger fachlich abdecken sollte

Eine Software für Bauträger und Projektentwickler sollte die kaufmännischen und organisatorischen Abläufe von der Grundstücksakquise bis zur Gewährleistung in einem System abbilden. In kanbau gehören dazu:

  • Grundstücke und Projekte: Grundstücke ab der Akquise, Projekteinheiten und Preislisten, Bauzeitenpläne, Grundrisspläne zur Verortung und BIM-Modelle im IFC-Format. Mehr dazu unter Grundstücksverwaltung und Bauzeitenplanung.
  • Verträge und Belege: Einkaufsverträge mit Nachtragsmanagement, Verkaufsverträge mit MaBV-Ratenplan und die Prüfung von Eingangsrechnungen bis zur Zahlungsanweisung an die Bank.
  • Kosten und Liquidität: eine Kostenübersicht nach DIN 276 oder eigenen Kostengruppen, Deckungsbeitrag, Projekt-Konsolidierung und interne GÜ-Vergaben innerhalb einer Holding sowie die Liquiditätsplanung aus hinterlegten Zahlungserwartungen. Siehe Baukostenkontrolle nach DIN 276.
  • Baustelle und Mängel: digitales Bautagebuch und Mängelmanagement mit Benachrichtigung an Nachunternehmer und Kunden.
  • Banking: kanbau ruft Bankdaten und Kontoumsätze automatisiert ab und hilft beim Ausbuchen offener Posten. So sehen Sie Kreditoren- und Debitorenstände jederzeit aktuell.
  • Posteingang: persönliche und gemeinsame E-Mail-Postfächer sind eingebunden; die Korrespondenz liegt bei den Vorgängen. Mehr dazu unter Workflows und Freigaben.
  • Vermarktung: Exposé-Daten gehen über eine Schnittstelle an Immobilienportale wie ImmoScout24, siehe Immobilienvertrieb und CRM.
  • Externe Beteiligte: Über den Datenraum tauschen Sie Dokumente mit externen Projektbeteiligten aus.

Alle Bereiche im Überblick finden Sie auf der Seite Bauträger-Software kanbau; für Projektentwicklung mit Fokus auf Kalkulation, Controlling und Finanzierung auf der Seite Software für Projektentwickler. Praxisberichte stehen unter Referenzen.

kanbau mit Ihren eigenen Daten in einer Demo ansehen

Häufige Fragen

  1. Die beste Bauträger Software ist die, die Ihre Abläufe von der Grundstücksakquise bis zur Gewährleistung auf einem Datenstand abbildet und die Ihr Team tatsächlich nutzt. Vergleichen Sie Anbieter anhand derselben Kriterien und einer Demo mit Ihren eigenen Daten statt anhand von Funktionslisten.

    Software für Bauträger →
  2. Die Kosten einer Bauträger Software bestehen aus Lizenzen, meist je Benutzer und Monat, aus Einführung und Datenübernahme, aus Schnittstellen und aus dem Betrieb in der Cloud oder auf eigenen Servern. Fragen Sie nach allen vier Posten, nicht nur nach dem Lizenzpreis.

    Pakete und Preise anfragen →
  3. Für ein einzelnes kleines Projekt kann Excel reichen. Sobald mehrere Projekte, viele Nachunternehmer und MaBV-Raten zusammenkommen, fehlen gemeinsame Datenbasis, Rechteverwaltung und Nachvollziehbarkeit – dann kostet die Pflege der Listen mehr Zeit, als eine Software spart.

  4. Achten Sie auf einen gemeinsamen Datenstand für Verträge, Rechnungen und Kosten, auf MaBV-Unterstützung, Liquiditätsplanung, die Anbindung an DATEV oder Ihre Finanzbuchhaltung, die Nutzung im Browser und auf der Baustelle sowie auf Referenzen von Unternehmen Ihrer Größe.

  5. Eine Bauträgersoftware sollte Grundstücke, Projekte, Einkaufs- und Verkaufsverträge, Rechnungsprüfung, Kosten nach DIN 276, Liquidität, Bautagebuch und Mängel in einem System verbinden. In kanbau gehören dazu auch Banking, Posteingang und die Übergabe an Immobilienportale.

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